Vibrationstraining und -therapie:
Das Vibrationstraining hat seinen Ursprung in der Sowjetischen Weltraumforschung.
Nach ihrer Rückkehr aus langzeitiger Schwerelosigkeit im Weltall fand man bei sowjetischen Kosmonauten einen starken Muskelschwund, was zu erheblichen Koordinationsproblemen führte. Es fiel dabei auch ein Rückgang der Knochendichte auf. Durch ein regelmäßiges Vibrationstraining im Weltraum während des Aufenthaltes konnten diese Koordinationsprobleme nach der Rückkehr auf die Erde und auch auf die Reduzierung der Knochendichte vermieden werden.
Die vielfältigen positiven Effekte durch Vibrationstraining konnten mittlerweile durch Studien belegt werden.
Die Methode hat sich inzwischen nicht nur im Spitzensport etabliert, um weitere Kraftreserven zu mobilisieren und auch nach den Wettkämpfen besser zu regenerieren. Sie hat auch eine breite Palette an medizinischen Einsatzmöglichkeiten erfahren, wie zum Beispiel bei
- abgeschwächter Muskulatur, insbesondere auch bei postoperativen Nachbehandlungen
- Durchblutungsstörungen
- Verspannungen
- Osteoporose
- körperlicher und psychischer Überlastung Rückenschmerzen
- Gleichgewichts- und Sensibilitätsstörungen
- Blasenschwäche (Harninkontinenz)
Wie funktioniert die Vibrationstherapie?
Die Vibrationsplatte, auf welcher der Trainierende in unterschiedlichen Positionen steht, bewegt sich mit kaum sichtbarem Hub nach oben und unten. Sowohl dieser Hub als auch die Frequenz der Schwingungen muss individuell dem Trainierenden bzw. Patienten angepasst werden. Die Muskulatur des gesamten Körpers reagiert so auf diesen Reiz reflektorisch mit einer Anspannung, wie sie normalerweise nur bei extremen Trainingsformen stattfindet.
Die ideale Frequenz liegt zwischen 25 und 30 Hz ( = Schwingungen/sec.). Die Gelenkbelastung ist durch diese Therapie aufgrund der statischen (bewegungslosen) Position außerordentlich gering; die Stimulation der Gelenkstrukturen bringt sogar zusätzlich eine verbesserte Beweglichkeit.
Trainingssequenzen dauern zwischen 3 und 12 Minuten und ermöglichen ein höchst intensives Training, das auf herkömmlichen Weg, zum Beispiel durch Krafttraining, ein vielfaches der Zeit in Anspruch nimmt. So hat zum Beispiel eine Trainingseinheit von 10 Minuten einen etwa 1 - 1,5 stündigen Effekt durch ein herkömmliches Training. Sie werden bei Ihrem Trainingsprogramm durch geschultes Personal betreut, das Ihnen ein Trainingsprogramm zusammenstellt. Sollten folgende Krankheiten bestehen, ist vor der Anwendung ein ärztliches Vorgespräch erforderlich:
- Künstliche Gelenke
- Metall- oder Kunststoffimplantate wie Herzschrittmacher, Spirale
- Frische Thrombosen
- Nieren- oder Gallensteine
- Herzklappenfehler, Herzrhythmusstörungen und andere Herzkreislauferkrankungen
- Akute Infektionen und Entzündungen
- Akute Gelenkerkrankungen und Wirbelsäulenbeschwerden
- Schwangerschaft
Bei dieser Trainingsform handelt es sich wie bei vielen innovativen Therapieformen leider nicht um eine Kassenleistung. Wir informieren Sie gerne über ein Probetraining!
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